Raus aus dem Haus

Raus aus dem Haus

Jeder Tag besteht aus einer Kette von Abenteuern – und seien die Anlässe auch noch so klein: Ein Zweig kann eine Entdeckung sein, ein Käfer gar eine Sensation. Die Zwei in diesem Stück lassen ihr Publikum an einem solchen aufregenden Weg teilhaben. Raus aus dem Bett. Schnell aufs Klo. Hose an, fertig. Und jetzt raus, raus aus dem Haus. Erst mal ganz vorsichtig, denn keiner weiß ja so recht, was da wartet. Eine Kuh vielleicht? Oder ein anderes Tier? Ein Schwein, groß oder klein? Oder versteckt sich da sogar eine Maus hinter dem Haus? 

Raus aus dem Haus! von Ingeborg von Zadow unter der Regie von Barbara Fuchs zeigt, mit welcher Leichtigkeit und Begeisterung spartenübergreifendes Tanz-Theater für die Zielgruppe Kinder ab 2 Jahren funktionieren kann. Die Uraufführung von “Raus aus dem Haus” fand am 14. April 2012 im COMEDIA Theater Köln statt.

 

Team

Inszenierung/Choreographie/Ausstattung: Barbara Fuchs
Darsteller: Svenja Niekerken, Laura Virgillito
Musik: Jörg Ritzenhoff
Dramaturgie: Jutta M. Stärk
Regieassistenz: Sarah Wagner
Produktionsleitung: Michael Blattmann, Michael Wirt
Ton: Dietrich Schuckließ
Licht: Sebastian Hampl und Barbara Fuchs
Schneiderei/Polsterei: Maryam Behzadi
Foto: MEYER ORIGINALS

Eine Produktion von Comedia Theater Köln in Koproduktion mit tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs
Gefördert vom Land NRW im Rahmen von Workspace

Eine Produktion von Comedia Theater Köln in Koproduktion mit tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs
Gefördert vom Land NRW im Rahmen von Workspace

 

 

Presszitate


CHRISTINA GATH, aKT – Kölner Theaterzeitung (Mai 2012)

REIN INS VERGNÜGEN
Ingeborg von Zadows neues Stück “Raus aus dem Haus” wendet sich an ein Publikum ab zwei und hat es auch zum Gegenstand. Regisseurin Barbara Fuchs und ihrem Ensemble gelingt ein (Tanz-)Theater für ganz Kleine, das inhaltlich und formal eine kindgerechte und überzeugende Sprache findet und viel Spaß macht.
[…]”Raus aus dem Haus, rein in den Tag, und gucken!” Die Offenheit und das Vergnügen, mit der Zweijährige energisch in jeden Tag starten, sind sensationell. Einen Einblick in ihre Welt vermittelt Ingeborg von Zadow im Stück “Raus aus dem Haus”, das in der Comedia uraufgeführt wurde, und einmal mehr zeigt sich ihr besonderer Blick auf die Kinder, über und für die sie schreibt: genau, humorvoll und voller Sympathie. […]

THOMAS LINDEN, Choices Kultur in NRW / Tanz April 2012
Mampfende Kühe
Barbara Fuchs präsentiert Tanzstück für junge Theaterbesucher – Tanz in NRW 04/12

[…] Wie schon in ihrer Performance „Kopffüßler“ entwickelt Barbara Fuchs mit ihren Tänzerinnen eigene Bewegungsbilder, deren Charme das junge Publikum mitunter jauchzend in Lachen versetzt. Die Bühnenlandschaft besteht aus einem variablen System bunter Rechtecke, mit dem sich zunächst das Leben im Haus und dann die Landschaften vor dem Fenster bauen lassen. Eine riesige Kuh entsteht und ein Berg wird auch erklommen. So entsteht eine stilvolle Inszenierung, in der mit jedem Bild wieder Entdeckungen gemacht werden können. Die Freude über das Neue in der Welt – das sich mit dem ersten Sonnenstrahl einstellt und nach neuen Herausforderungen verlangt – bleibt dabei immer spürbar. […]

„MAMPF!“

„MAMPF!“

Tanzende Teller, ein Schluckauf, der zum Fuß wandert, geschwätziges Geschirr, ein delikater Eiertanz: Nach dem großen Erfolg des Stücks „Kopffüßler“ befasst sich das Team um die Kölner Choreografin Barbara Fuchs jetzt mit dem Thema „Essen und dessen Ritualen“. Die Akteure bitten zu Tisch. Gemeinsam mit ihrem Publikum wird geschluckt, geschnuppert, genossen, verzehrt, geknabbert, gelauscht und verdaut. „MAMPF!“ ist gleichzeitig ein Ess-Konzert! Live produzierte Klänge über Mikrophone fließen mit vorproduzierten Klangebenen ineinander. Ein experimenteller und respektvoller Umgang mit Essen und Trinken wird zu einer Sinneserfahrung der besonderen Art. Die Kinder werden am Ende der Aufführung zu einer intensiven Erforschung des Bühnenraumes und Erkundung der Geschmacksobjekte eingeladen. Die Premiere von “MAMPF” fand am 16. September 2012 im tanzhaus nrw in Düsseldorf statt.

 

 

Team

Künstlerische Leitung: Choreografie
Konzept: Barbara Fuchs
Tanz, Choreografie: Emily Welther, Odile Foehl; Sound
Musik: Jörg Ritzenhoff
Kostüme: Sabine Kreiter

Fotografie: MEYER ORIGINALS

Eine Produktion von tanzfuchs, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz“ und BARNES CROSSING – Freiraum für TanzPerformanceKunst, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das NRW Landesbüro freie Kultur sowie den Landschaftsverband Rheinland.

 

Presszitate

Melanie Suchy, Rheinische Post (Düsseldorf), 18. 09. 2012 

Mampftanz für die Allerkleinsten
[…] Die besteht aus einem riesigen Tischtuch, Tellern und Besteck am Boden in der Mitte zweier Publikumsreihen. Am Ende des fingierten Tisches schält die Choreographin Karotten, backt Waffeln und regelt die Lautstärke von Jörg Ritzenhoffs Muntermusik. Einmal schmatzt sie in ihr Mikrophon und gibt den Tänzerinnen Takt und Bewegungsart vor: schnell und schnittig mit den Knochen zu zucken oder bananig sich zu krümmen. Mampftanz.
Schön ist es, wenn die Dinge selbst Klang machen, fast Musik: Die Tänzerinnen lassen Löffel fallen, raffen sie zusammen, verteilen sie wieder am Boden. Ein vielfältiges, halb geordnetes Kling-Kläng-Klöng entsteht. Tanz? Die zwei bewegen sich behände in der Hocke, verhaken sich und rollen umher, schieben Teller und Eier bruchlos mit den Zehen weg und schwingen und rutschen auf der schließlich mehlbestäubten Spielfläche elegant auf Knien.
Die Kinder sehen gespannt zu, wundern sich auch. Das ist gut. […]

Dorothea Marcus, akT, die Theaterzeitung – Oktober 2012
Süsser Eiertanz
Barbara Fuchs hatte mit „Mampf!“, einer Tanz- und Klangperformance für Kinder von 0-4 Jahren Uraufführung – und besticht mit einer schönen Grundidee, die aber tänzerisch und musikalisch noch üppiger werden könnte.
[…] Die halbstündige Aufführung hat zwar eine äußerst sinnliche und charmante Grundidee. Sie holt Kleinkinder direkt in ihrer Lebenswelt ab, nimmt ihre Wahrnehmungen und Bewegungen, ihre Mimik und Gestik tänzerisch verfremdet wieder auf, sodass sie sich darin wiedererkennen. Dennoch sind viele Szenen zu lang (etwa die klirrende Löffel-Szene), zu kontemplativ, die Aufmerksamkeit der Kleinen lässt schnell nach. Auf der Bühne könnte ruhig mehr passieren – das Potential dazu haben sowohl Choreografie und die beiden Tänzerinnen. […]