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Papierstück

Papierstück

Es knistert und raschelt, lässt sich falten, zerknüllen und zerreißen, es ist biegsam, formbar und kann auch schneiden. Es gibt es in vielen Farben, Größen und Stärken. Meist wird darauf geschrieben und gedruckt, gern auch gemalt oder gebastelt: Papier. Die Kölner Choreografin Barbara Fuchs wagt sich mit der Tänzerin Sonia Mota und dem Komponisten Jörg Ritzenhoff in den Papier-Dschungel. Mit Hilfe von Papier machen sie Veränderungen, Fremdeinflüsse und zeitliche Abläufe sichtbar: Papier „merkt“ sich jedes Falten, jeden Riss und jeden Schnitt. Und genau wie sich in Papier Spuren und äußere Einflüsse einschreiben, schreiben sich in unsere Körper Erlebnisse und Erfahrungen ein – durch Narben, Macken, Falten. Kaum jemand kann diesen erinnernden Körper besser verkörpern als Sonia Mota, die in diesem Jahr 70 Jahre alt wird, sie ist eine „Archivarin“ der Bewegungen und des Tanzes. Gemeinsam mit dem Musiker Jörg Ritzenhoff durchstreift sie den Papierdschungel und sie erzählen mit live Sound und Bewegungen ihre Erlebnisse und Geschichten.

Papierstück wurde mit dem Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2018 ausgezeichnet und zum Festival WESTWIND 2019 eingeladen. Die Premiere von Papierstück fand am 27. September 2018 im tanzhaus nrw statt.

 

 

 

Termine

22. – 24. März I 6 Gastspiele im Rahmen von augenauf! Theaterfrühling

im Theater am Gleis, in Winterthur, Schweiz

2. April I 16 Uhr
3. April I 10 Uhr im Rahmen von Von klein AUF Festival 2022

im franz.K, in Reutlingen

Team

 

Künstlerische Leitung: Barbara Fuchs
Tanz: Sonia Mota
Musik: Jörg Ritzenhoff
Bühne: Odile Foehl
Licht: Wolfgang Pütz
Dramaturgie: Henrike Kollmar
Assistenz: Emily Welther
PR: Kerstin Rosemann

Fotografie: cMEYER_ORIGINALS

PAPIERSTÜCK ist koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off, dem Kulturamt der Stadt Köln, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, dem Fonds Darstellende Künste, der Kunststiftung NRW und das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes NRW. tanzfuchs PRODUKTION wird von der RheinEnergie Stiftung Kultur gefördert.

 

 

Presszitate

O-Ton | Kulturmagazin mit Charakter
von Michael S. Zerban

Der tiefere Sinn des Papiers

[…] Und dass man mit Papier und Pappen interessante Musik erzeugen kann, sorgt auch für einiges Staunen. Dagegen ist die Zauberflöte für Kinder doch wirklich ein alter Hut. […] Ein rundum schöner Nachmittag für die Kinder geht zu Ende – und da wünscht man sich, dass noch sehr viele Kinder in den Genuss einer solch fantasievollen, abwechslungsreichen und originellen Aufführung kommen. […] 

 

Tanzende Säcke (choices.de) / Laudatio zum Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis
von Thomas Linden

[…] In kaum einer Inszenierung dieses Jahres wurde denn auch so viel gelacht, wie im wortlosen „Papierstück“. Die Poesie des Materials liegt in seiner Analogie zur Haut, die ebenfalls Falten wirft und auf der sich auch Zeit und Erinnerung einschreiben. […] 

 

Stadtrevue
von Melanie Suchy

Neu im Theater – Papierstück

[…] Das Papier paart sich mit Musik, all das Rascheln, Reißen, Knistern, Patschen wird Rhythmus. Ein großartiges Spiel! […] 

 

Laudatio der WESTWIND-Jury

[…] Barbara Fuchs hat mit dem „Papierstück“ ein szenisches Konzert choreographiert.Die Aufführung hat eine unglaublich liebevolle, dem Publikum zugewandte Atmosphäre. Sie funktioniert für die Jüngsten und für jedes andere Alter auch. Hier herrscht das pure Spiel, flirrende Kreativität, Heiterkeit, Unsinn, Freiheit. Höchste Kunst! […] 

Schlalalalaufen

Schlalalalaufen

Schlalalalaufen 

Ein tänzerisches Fadenspiel von Barbara Fuchs I für Kinder ab 3 Jahren

Straße Wiege Katzenauge, rennen schleichen schlaufen: Hier läuft alles am Schnürchen, zwei Tänzerinnen, hoch und runter, kreuz und quer. Sie spannen Schnüre, wickeln und verwickeln sich und andere, spinnen Muster und Wege und führen die Zuschauenden durch ständig wechselnde Landschaften.

Die in vielen Kulturen bekannten Fadenspiele sind Inspirationsgrundlage für dieses mobile Tanzstück. Von den Händen werden sie auf andere Körperteile übertragen, und auch das Publikum wird einbezogen, um den ganzen Raum zu bespielen. Muster werden gegeben und empfangen, etwas fällt, etwas funktioniert, alles wandelt sich, und jedeR ist verbunden mit allen.

Ein Stück, das Spaß macht, gemeinschaftliches Erlebnis bietet und komplexes Bewegen und kollektives Denken fördert.

 

TRAILER

 

TERMINE

 

21.5.2022 I 16 Uhr
23. & 24.5.2022 I 10 Uhr
in den ehrenfeldstudios, Köln

TEAM

 

Tänzerinnen: Minju Kim und Moonjoo Kim

Regie / Choreografie: Barbara Fuchs

Musik / Komposition: Jörg Ritzenhoff

Gesang: Antonia Ritzenhoff

Ausstattung: Barbara Fuchs

Dramaturgie: Andrea Kramer

Eine Produktion des Consol Theater Gelsenkirchen

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Karla, Ändi, Arthur

Karla, Ändi, Arthur

Bellen und singen, fellüberzogene Steine und pelzige Blumen, hier weht ein Lüftchen, von dort kommt ein Geruch – in Karlas, Ändis und Arthurs Welt gibt es viel zu sehen, zu hören und zu fühlen – jede:r der drei macht dies auf seine eigene Weise: Karla sieht mit dem Knie, Ändi besser mit Nase. Arthur sieht am liebsten gut aus. Außerdem ist Karla älter als Ändi und Arthur, Ändi hat vier statt nur zwei Beine und Arthur hat als einziger eine dunkle Behaarung. Dafür kann Ändi mit dem Schwanz trommeln, Karla weiß sich zu kleiden und Arthur zu bewegen. In dieser Welt sind Hunde und Menschen gleich: egal ob Vierbeiner oder Zweibeiner, alt oder jung, Pelz oder Haut – Kuscheln, Busseln, Plauzen reiben, tanzen oder in die Sterne gucken ist zu dritt am schönsten.
Choreografin Barbara Fuchs, Komponist Jörg Ritzenhoff und der Tänzer Arthur Schopa haben sich von Karla Faßbender und ihrem Blindenführhund Ändi eine neue Welt zeigen lassen. Es ist nicht die Welt, durch die Ändi Karla führt, sondern ein Reich, in dem alle Sinne gleichgestellt sind. Folgt, Karla, Ändi und Arthur in diese Welt.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Kulturamt der Stadt Köln
Koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Feldtheater Berlin
Begleitendes Vermittlungsprogramm gefördert durch das Projekt tanz.exchange – wissenstransfer.tanz.vermittlung vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Termine

So. 2. Oktober 2022 | 15 Uhr
Mo. 3. Oktober 2022 | 10.30 Uhr

Karten & Infos:
https://move-krefeld.de/karla-aendi-arthur-2/ 

Vergangene Termine: 

1. Oktober 2021 I PREMIERE ehrenfeldstudios, Köln

29. & 30. Januar 2022 I 16 Uhr
31. Januar & 1. Februar 2022 I 10 Uhr
in den ehrenfeldstudios, Köln

Für Menschen mit Sehbeeinträchtigung bieten wir eine halbe Stunde vor der Vorstellung eine Touch-Tour auf der Bühne an. Bitte meldet Euch dafür vorher bei uns an.

Team

Idee, Künstlerische Leitung: Barbara Fuchs
Musik und Text: Jörg Ritzenhoff
Performance: Karla Faßbender, Ändi, Arthur Schopa
Choreografie Arthur Schopa & Barbara Fuchs
Sprecherin Gisela Nohl
Bühne Odile Foehl
Kostüm: Stefanie Bold
Licht: Wolfgang Pütz
Vermittlung und Dramaturgie Vivica Bocks
Produktionsleitung: Carina Graf
Pressearbeit: Kerstin Rosemann
Fotos: Sabine Grosse-Wortmann

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Kulturamt der Stadt Köln und RheinEnergie Stiftung Kultur.
Koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Feldtheater Berlin

Presse

 

Humor, der unter die Haut geht
(…) Barbara Fuchs und Arthur Schopa, der die Tanzpassagen mit ebenso viel Elan wie Humor bestreitet, ist eine Produktion gelungen, die vom ersten Moment an unter die Haut geht. (…) Die Beziehungserfahrung stellt das Bindeglied zwischen den Menschen und dem Tier her. Authentizität ist der Trumpf dieser Produktion. Es wird viel gelacht und der gegenseitige Respekt der drei Akteure macht auch das Publikum sichtbar glücklich.“
Thomas Linden, Kölnische Rundschau, 12. Oktober 2021

Allein, zu zweit, zu dritt

von Jörg Ritzenhoff | Allein, zu zweit, zu dritt

„MAMPF!“

„MAMPF!“

Tanzende Teller, ein Schluckauf, der zum Fuß wandert, geschwätziges Geschirr, ein delikater Eiertanz: Nach dem großen Erfolg des Stücks „Kopffüßler“ befasst sich das Team um die Kölner Choreografin Barbara Fuchs jetzt mit dem Thema „Essen und dessen Ritualen“. Die Akteure bitten zu Tisch. Gemeinsam mit ihrem Publikum wird geschluckt, geschnuppert, genossen, verzehrt, geknabbert, gelauscht und verdaut. „MAMPF!“ ist gleichzeitig ein Ess-Konzert! Live produzierte Klänge über Mikrophone fließen mit vorproduzierten Klangebenen ineinander. Ein experimenteller und respektvoller Umgang mit Essen und Trinken wird zu einer Sinneserfahrung der besonderen Art. Die Kinder werden am Ende der Aufführung zu einer intensiven Erforschung des Bühnenraumes und Erkundung der Geschmacksobjekte eingeladen. Die Premiere von „MAMPF“ fand am 16. September 2012 im tanzhaus nrw in Düsseldorf statt.

 

Termine

23. Januar 2022 I 16 Uhr
24. Januar & 25. Januar 2022 I 10 Uhr

Gastspiel im Theater Baden-Baden

Team

Künstlerische Leitung: Choreografie
Konzept: Barbara Fuchs
Tanz, Choreografie: Emily Welther, Odile Foehl; Sound
Musik: Jörg Ritzenhoff
Kostüme: Sabine Kreiter

Fotografie: MEYER ORIGINALS

Eine Produktion von tanzfuchs, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz“ und BARNES CROSSING – Freiraum für TanzPerformanceKunst, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das NRW Landesbüro freie Kultur sowie den Landschaftsverband Rheinland.

 

Presszitate

Melanie Suchy, Rheinische Post (Düsseldorf), 18. 09. 2012 

Mampftanz für die Allerkleinsten
[…] Die besteht aus einem riesigen Tischtuch, Tellern und Besteck am Boden in der Mitte zweier Publikumsreihen. Am Ende des fingierten Tisches schält die Choreographin Karotten, backt Waffeln und regelt die Lautstärke von Jörg Ritzenhoffs Muntermusik. Einmal schmatzt sie in ihr Mikrophon und gibt den Tänzerinnen Takt und Bewegungsart vor: schnell und schnittig mit den Knochen zu zucken oder bananig sich zu krümmen. Mampftanz.
Schön ist es, wenn die Dinge selbst Klang machen, fast Musik: Die Tänzerinnen lassen Löffel fallen, raffen sie zusammen, verteilen sie wieder am Boden. Ein vielfältiges, halb geordnetes Kling-Kläng-Klöng entsteht. Tanz? Die zwei bewegen sich behände in der Hocke, verhaken sich und rollen umher, schieben Teller und Eier bruchlos mit den Zehen weg und schwingen und rutschen auf der schließlich mehlbestäubten Spielfläche elegant auf Knien.
Die Kinder sehen gespannt zu, wundern sich auch. Das ist gut. […]

Dorothea Marcus, akT, die Theaterzeitung – Oktober 2012
Süsser Eiertanz
Barbara Fuchs hatte mit „Mampf!“, einer Tanz- und Klangperformance für Kinder von 0-4 Jahren Uraufführung – und besticht mit einer schönen Grundidee, die aber tänzerisch und musikalisch noch üppiger werden könnte.
[…] Die halbstündige Aufführung hat zwar eine äußerst sinnliche und charmante Grundidee. Sie holt Kleinkinder direkt in ihrer Lebenswelt ab, nimmt ihre Wahrnehmungen und Bewegungen, ihre Mimik und Gestik tänzerisch verfremdet wieder auf, sodass sie sich darin wiedererkennen. Dennoch sind viele Szenen zu lang (etwa die klirrende Löffel-Szene), zu kontemplativ, die Aufmerksamkeit der Kleinen lässt schnell nach. Auf der Bühne könnte ruhig mehr passieren – das Potential dazu haben sowohl Choreografie und die beiden Tänzerinnen. […]