foyer an auditiv-performative Installation

Resonating emotions, soundless metronome, quiet vibrations, remembered abundance, moved spac

The team, tanzfuchs PRODUKTION, navigates collectively with the audience through an auditive-performative installation in which fictional, abstracted and remembered spaces coincide and collide with each other. Movements and sounds generate the pulse of the space, creating a textured fabric of unstable, dynamic and fluctuating memories.

 

Video

Fotos

Photos: ©MEYER ORIGINALS

Cast:
Artistic direction: Barbara Fuchs // Electroacoustic composition:  Jörg Ritzenhoff // Performance: Odile Foehl, Pietro Micci, Ursula Nill, Emily Welther // Choreographie/Space: Ensemble // Lightdesign: Barbara Fuchs, Wolfgang Pütz // Stage: Max Pothmann // PR: Kerstin Rosemann // Foto: MEYER ORIGINALS

Funded by: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und  Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, RheinEnergieStiftung Kultur

Koproduziert durch Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst

Presse

Tanzweb Köln (24.09.2015) Klaus Dilger

PREMIERE: “FOYER”

Das Team um die Choreografin Barbara Fuchs will mit der neuesten Produktion “foyer”, die am 4. September bei Barnes Crossing Premiere feierte, “Nachhallende Gefühle, lautlose Metronome, leise Schwingungen, erinnerte Fülle, bewegte(r)n Raum” schaffen, so zumindest die poetisch klingende Ankündigung des Programmheftes in einem kurzen Auszug. Eine auditiv-performative Installation, will “foyer” sein,  “die das komplexe Verhältnis von Raum, Erinnerung, Sound und Performance untersucht. Alle Beteiligten begeben sich (hierbei) auf eine Reise durch reale, erinnerte und abstrahierte Räume, transformieren diese durch Bewegungen, Klang und Gefühle. In dieser installativen Performance wird der Zuschauer Teil des Geschehens und ist bewegliches Element im Raum.” Barbara Fuchs ist nicht nur eine Meisterin des Minimalismus auf der Bühne, selbst ihre “Ankündigungen” tragen dieses wohltuende Maß an Klarheit, Reduktion und gleichzeitiger Bescheidenheit in sich, das sich bemerkenswert von der oft ebenso lauten wie leeren Geschwätzigkeit vieler anderer (Tanz)Performances und den sie umgebenden “Werbe-Hülsen” unterscheidet. Dies schafft die notwendige Stille und den Raum für Resonanz, aus der Distanz zur messbaren Beteiligung werden kann. Was könnte Kunst denn anderes sein, als das Echo das sie im Betrachter erzeugt? “foyer” mag nicht jeden berühren und selbst so häufiges räumliches Bewegtwerden durch die Performer, muss nicht zur Bewegung führen. “foyer” ist eine außergewöhnliche Einladung Zeit zu erleben, die bestimmt wird durch Schwingung | Bewegung im Raum und des Raumes selbst und seiner Vermessung im Verhältnis zum Betrachter, zum Ich, zu sich Selbst.